Neulinge beweisen sich in Lübeck

Am 7. und 8.2.2026 lud der Hanseatische Fechtclub Lübeck wieder zu zwei Turnieren ein.
Für den FC Lütjensee gingen mit Thea Schillo und Linus Panier zwei „frischgebackene Turnierreifeabsolventen“ sowie Mutter Conny Schillo an den Start.

Beim Türmchenturnier, welches ein reines Florettturnier bis einschließlich U15 ist, debuttierten Thea bei den U9 und Linus bei den U15.
Thea durfte sich dabei auch mit den gleichaltrigen Jungs messen. In der Vorrunde gingen zwar noch alle Gefechte verloren, doch im Finale der beiden Mädchen untereinander, konnte sie ein klares 10:5 einfahren. Somit schaffte Thea gleich im ersten Turnier den Platz an der Sonne und nahm stolz und zufrieden ihre erste Trophäe mit nach Hause.

Für Linus hingen die Trauben im ersten Turnier deutlich höher, ging es doch bei den U15ern gegen sehr viel erfahrenere Konkurrenz. So galt es für ihn, zu lernen und jeden erzielten Punkt als kleinen Sieg zu feiern. Das gelang auch und doch gingen alle Vorrundengefechte deutlich verloren. In der 32er Direktausscheidung (DA) konnte er gegen den späteren Fünften aber tolle sechs Treffer setzen und unterlag somit 6:15. Am Ende wurde es Platz 28 und die Erkenntnis, dass jedes Turniergefecht wertvolle Erfahrung darstellt.

Tags darauf nahm Conny Schillo an der Holstentor-Klinge bei den Florett-Seniorinnen teil und wurde gute 21. Wie kam es dazu? In der Vorrunde musste sie gegen starke Gegnerinnen einiges an Lehrgeld zahlen, schaffte aber auch einen Sieg. So ging es in der 32er DA gegen eine starke Dänin, die sich als zu stark erwies: 1:15 – da war nichts zu holen.

Ihr könnt aber stolz auf eure Leistungen sein und am Ende zählt auch nicht nur das reine Ergebnis, sondern auch der Spaß am Fechten.

Ergebnisse:
Türmchen-Turnier
Holstentor-Klinge

Gute Leistungen fern der Heimat

Für die Krogmann-Geschwister Maxim und Xenia hieß es am 31.1. und 1.2.2026 beim Luitpold-Cup in München „allein gegen den Süden“. Als die beiden einzigen aus dem Norden mussten sich mit den Fechterinnen und Fechtern aus Künzelsau, Nürnberg und München duellieren.

Und das gelang phasenweise sehr erfolgreich.

Maxim Krogmann trat sowohl bei den U15 als auch bei den U17 Herren an. Bei den U17 konnte er eines von fünf Gefechten für sich entscheiden und so stand er in der Direktausscheidung (DA) im 32er Tableau. Dort unterlag er knapp mit 13:15 und wurde schließlich Achtzehnter.
Bei den U15 lief es besser, denn da schaffte Maxim zwei Siege in sechs Vorrundengefechten. Auch hier ging es in ein 32er Tableau in den DA, wo er die Oberhand behielt und sich für das 16er Tableau qualifizierte. Dort war der Gegner zu stark, was aber noch nicht „das Ende“ dieses Turniers bedeutete. Die Münchener Gastgeber schickten alle Unterlegenen nochmal in diverse Hoffnungsläufe und ließen fast jeden Platz des Feldes ausfechten. So durfte sich Maxim noch zweimal beweisen, was ihm einmal mit einem knappen Sieg gelang und beim zweiten Duell in einer Niederlage endete. Mit Platz 16 zeigte er sich am Ende nicht unzufrieden.

Für Schwester Xenia lief es in der U 13 Vorrunde mit drei Siegen aus fünf Duellen zunächst sehr gut. Hier gab es dann zusätzlich eine Zwischenrunde, in der Xenia dann leider alle fünf Gefechte verlor. Es ging dann in die DA, die sich nun Tableau B nannte (Platz 9 bis 16). Dort war gegen die erste Gegnerin nichts zu holen, aber auch hier war dann noch nicht Schluss, sondern es ging in die Platzierungsrunde. Das erste Gefecht war siegreich, das zweite im Anschluss nicht – das bedeutete Platz 14.
Bei den U15 Damen lief die Vorrunde mit vier Siegen aus sechs Kämpfen noch besser. Als Vorrundenneunte wartete im 32er Tableau eine starke Gegnerin, der sie hauchdünn mit 14:15 unterlag. Es hieß wieder Hoffnungslauf, der leider auch mit einer Niederlage im ersten Duell endete. Weitere Gefechte waren dann keine mehr angesetzt, so dass Xenia mit Platz 17 die weite Heimreise antrat.

Fazit: Viele Gefechte, wertvolle Erfahrungen und die Erkenntnis, dass man mithalten kann. Für ganz oben hat es dieses Mal (noch) nicht gereicht, aber wir sind stolz auf unsere Fechtenden des FC Lütjensee.

Ergebnisse:
https://fencing.ophardt.online/de/search/results/32944

Turnierreifeprüfung bestanden

Am 2.2.2026 ging es für Thea Schillo, Linus und Karsten Panier nach Lübeck zur Turnierreifeprüfung.
Dazu hatten sich alle drei intensiv vorbereitet und sie stellten sich dann allen Aufgaben, die ihnen die Prüferin, und und gleichzeitig unsere Trainerin, Friederike Janshen stellte.

Nach erfolgreicher Theorie- und Praxisprüfung nahmen alle drei den wohlverdienten Fechtpass entgegen.
Ab sofort können sich also drei weitere Florett-Fechterinnen und -Fechter des FC Lütjensee mit den besten in Turnieren messen. 😉

Auf jeden Fall freuen wir uns sehr darüber und wünschen allen Dreien viel Spaß und schöne Erfahrungen im Fechtsport.

Linus Panier (links), Karsten Panier (Mitte) und Thea Schillo (zweite von rechts)