Sechs Fragen an Jannik zur Deutschen Meisterschaft A-Jugend in Künzelsau 2019

Jannik

1) Warst Du aufgeregt vor der Fahrt oder entspannt ?

Ich war eigentlich nicht aufgeregt, habe mich aber sehr auf die DM gefreut. Ich hatte ja bereits zweimal an Deutschen Meisterschaften im Degen teilgenommen und wusste daher, was mich so erwartet. Außerdem bin ich mit keinerlei Erwartung was mein Ergebnis betrifft angereist, so dass ich mich diesbezüglich auch nicht unter Druck gesetzt habe.

2) Wie hast du dich vorbereitet ?

Da in meinem Verein gar kein Säbel gefochten wird und ich selbst auch erst an zwei Säbelturnieren teilgenommen hatte, war ich ein paar Mal in Lütjensee zum Training und habe an einem Lehrgang in Lübeck bei Friederike teilgenommen, damit ich noch ein bisschen Praxiserfahrung sammeln durfte. Das hat mir sehr geholfen.

3) Wie fandest du deine Gegner ?

Die Gegner waren schon sehr gut und man merkte, dass die meisten bereits langjährige Erfahrung hatten.

4) Gab es ein Gefecht, an das du dich besonders erinnerst ?

Klar 🙂 Mein letztes Vorrundengefecht habe ich mit 5:0 gewonnen. Das war ein tolles Gefühl.

5) Hat du etwas gelernt ?

Ja, viele Punkte habe ich „verloren“, da immer wieder mein „Degenfechten“ durchkam und ich hier lernen muss, dass noch besser trennen zu können. 

6) Warum würdest Du nochmal mitmachen / nicht mitmachen ?

Auf jeden Fall. Deutsche Meisterschaften haben schon eine ganz andere Atmosphäre als „normale“ Turniere. Ich kann jedem, der die Chance hat, an Deutschen Meisterschaften teilzunehmen, nur empfehlen teilzunehmen.

Siehe auch Deutsche Meiserschaften Säbel A-Jugend 2019 in Künzelsau

Deutsche Meisterschaften Säbel A-Jugend 2019 in Künzelsau

Am Wochenende (25.5.2019) fanden in Künzelsau / Baden-Württemberg die Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (Jahrgänge 2002/2003/2004) im Säbel statt. Aus Schleswig-Holstein machten sich Amelie Skendzic und Tammo Matthies vom Fechtclub Lütjensee sowie Jannik Fürstenau vom EMTV Elmshorn auf den Weg nach Süddeutschland. Alle drei reisten ohne große Erwartungen an, sondern gingen mehr mit dem olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“ an den Start. Schließlich sind sowohl Amelie als auch Tammo noch gar nicht so lange dabei und Jannik war bisher fast nur als Degenfechter auf der Planche.  Allen war klar, dass die Konkurrenten bereits deutlich mehr Erfahrung haben werden.

Los ging es am späten Freitagmorgen mit dem Auto Richtung Künzelsau. Gegen 21.00 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel und bezogen die Zimmer. Da alle hungrig von der Fahrt waren, suchten wir noch eine nahegelegene Pizzaria auf, um uns zu stärken. Am nächsten Morgen machten wir uns dann gegen 7.00 Uhr auf Richtung Sporthalle in Künzelsau. Materialkontrolle und Passabgabe klappte reibungslos und so konnten unsere Jungs sich aufs Aufwärmen und Warmfechten konzentrieren. Amelie konnte sich noch etwas ausruhen, da die Mädels erst eine Stunde später starteten.

Insgesamt gingen bei den Jungs 66 Säbelfechter aus ganz Deutschland an den Start, wobei natürlich viele Fechter aus den Fechthochburgen Dormagen, Solingen und Tauberbischofsheim vertreten waren. Sowohl Tammo als auch Jannik mussten in der Vorrunde erstmal deutliche Niederlagen einstecken, ließen sich davon aber nicht unterkriegen. Da nur die besten 60 Fechter eine Runde weiter kamen, war die Devise, möglichst viel für den Index zu tun und sich wenigstens „teuer zu verkaufen“. Bei Tammo reichte es leider nicht, um eine Runde weiter zu kommen. Jannik konnte sich während seiner Gefechte steigern und ihm gelangen einige schöne Treffer. Das letzte Gefecht gewann er dann souverän sogar mit 5:0. Damit hatte er sich für die Direktausscheidungen qualifiziert, womit er eigentlich aufgrund der fehlenden Fechterfahrung in dieser Waffenart gar nicht gerechnet hatte, und freute sich um so mehr.

Danach waren erstmal die Mädels dran. Da Tammo und Jannik jetzt Pause hatten, konnten sie sich voll darauf konzentrieren, Amelie anzufeuern und zu unterstützen. Amelie schlug sich wacker, musste sich aber der Geschwindigkeit und Erfahrung ihrer Gegnerinnen geschlagen geben. Auch für Amelie war leider daher nach der Vorrunde Schluss.

Weiter ging es jetzt mit den k.o.-Gefechten der Jungs. Im ersten k.O.-Gefecht traf Jannik auf den auf Platz 11 gesetzten Tristan Teichner / TV Ratingen. Hier konnte Jannik zwar gut mithalten, aber musste sich dann doch der mehrjährigen Säbelerfahrung seines Gegners beugen und verlor das Gefecht mit 7:15. Im sogenannten Hoffnungslauf traf er dann auf Paul Dinkel / FR Nürnberg. Hier konnte Jannik eine ganze Zeit gut mithalten und schöne Treffer setzen, beim Pausenstand von 9:11 war noch alles offen. Am Ende konnte Paul sich jedoch mit 15:10 durchsetzen.

Für alle drei Fechter/innen waren die Deutschen Meisterschaften trotzdem eine tolle Erfahrung und ein tolles gemeinsames Erlebnis. Besonders schön war auch anzusehen, wie die drei sich gegenseitig unterstützt haben und ihre gute Laune eigentlich zu keinem Zeitpunkt verloren haben. Am Abend wurde noch Schwäbisch Hall erkundet (man will ja schließlich nicht nur die Sporthallen sehen, wenn man schon so weit fährt ;-)) und am Sonntagmorgen traten wir nach einem ausgiebigen Frühstück dann die Heimreise an.

Jannik., Amelie, Tammo

Ergebnisse:

Amelie Skendzic Platz 63

Jannik Fürstenau Platz 56

Tammo Matthies Platz 66

Sechs Fragen an Jan zu der Deutschen Meisterschaft B-Jugend in Nürnberg 2019

beim Training

Warst du aufgeregt vor der Fahrt oder entspannt, bzw. ab wann warst du aufgeregt?
Am Tag vor dem Turnier war ich eigentlich nicht aufgeregt, sondern erst als ich an der Bahn stand.

Wie habt ihr Euch vorbereitet?
Mein spezieller Trainingsplan muss vorerst leider geheim bleiben. ; )

Wie fandest du deine Gegner?
Meine Gegner waren so ziemlich alle sehr gute Fechter, aber wie ich gemerkt habe, auch nur Menschen.

Gab es ein Gefecht, an das du dich besonders erinnerst?
Ja, mein erstes Gefecht im Hoffnungslauf, bei welchem die Mutter meines Gegners meinte, ich würde ja eh nicht treffen. Ich habe gewonnen.

Hast du etwas gelernt (wenn ja was)?
Wer nicht anfängt, kann auch nicht weitermachen.

Warum würdest du nochmal mitmachen/nicht mitmachen?
Ich würde definitiv nochmal mitfahren, da die ganze Stimmung einfach Klasse war.

Siehe auch Bericht von den Deutschen Meisterschaften

Sechs Fragen an Nils zu der Deutschen Meisterschaft B-Jugend in Nürnberg 2019

Warst du aufgeregt vor der Fahrt oder entspannt, bzw. ab wann warst du aufgeregt?
Die Fahrt war eigentlich ganz entspannt. Aufgeregt war ich ab dem Morgen der Meisterschaft.

Wie habt ihr Euch vorbereitet?
Ich habe mich bei der Beinarbeit im Training noch mehr angestrengt und habe im Training mehr aufgepasst.

Wie fandest du deine Gegner?
Sie waren, wie ich finde, für eine Deutsche Meisterschaft angemessen.

Gab es ein Gefecht, an das du dich besonders erinnerst?
Ich erinnere mich besonders an das Gefecht, wo ich aus einem 3:0 Rückstand einen 3:5 Sieg gemacht habe.

Hast du etwas gelernt (wenn ja was)?
Ja, ich habe etwas gelernt. Zum Beispiel mehr Varianten zu fechten und mich besser auf Obleute einzustellen.

Warum würdest du nochmal mitmachen/nicht mitmachen?
Ich würde gerne nochmal mitmachen da es mich sehr vieles gelehrt hat. Vor allem da hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe auch Fechter von früheren Turnieren wieder getroffen.

Siehe auch Bericht von den Deutschen Meisterschaften

Deutsche Meisterschaften Säbel B-Jugend 2019 (18.5.2019)

Finja Stormanns, Neele Sophia Romann, Nils Roos und Jan Felix Olbrich sind die Athleten, die gemeinsam zu den Deutschen Meisterschaften im Säbelfechten der B-Jugend in Nürnberg angereist sind. Die Einschätzungen im Vorweg waren gemischt, trifft man doch auf den Deutschen Meisterschaften auf Fechter aus Leistungszentren, Vereinen mit zahlungskräftigem Sponsor und auf Kinder (manchmal zu) ehrgeiziger Eltern. Aber wer nicht wagt, gewinnt auch nicht und die Chance zur Teilnahme an einem solchen Wettbewerb gibt es schließlich nicht alle Tage. Zur Sicherheit wurden die jungen Fechter von ihren Vätern begleitet, so dass für emotionale Stabilität gesorgt war: Aufmunternde Worte wie „Nach dem Treffer ist vor dem Treffer“ sind für manchen eine gute Hilfe.

Nachdem alle in Nürnberg eingetroffen waren, ging die Fahrt im Großraumtaxi als erstes zur Uhlandhalle, wo bereits am Vorabend die Materialkontrolle erledigt werden konnte. Später wurde das Team in den Nürnberger Trödelstuben in rustikalem Ambiente mit fränkischer Küche gestärkt. Die Stimmung? Ausgezeichnet! Insbesondere, nachdem den Kindern als Überraschung die eigens gedruckten T-Shirts überreicht wurden.

Am Samstagmorgen waren die Frühaufsteher des FC Lütjensee die Ersten in der Halle. Das Aufwärmen und das Warmfechten konnten so in aller Ruhe durchgeführt werden.

Während die Halle sich füllte, wurden noch schnell bekannte Gesichter aus Rostock begrüßt, dann gingen auch schon die Gefechte los.

Die gute Vorbereitung mit Trainerin Friederike Janshen hat sich ausgezahlt. Mit den Ergebnissen können alle zufrieden sein:

Finja
Stormanns
Neele Sophia
Romann
Nils
Roos
Jan Felix
Olbrich
Damensäbel
U13
Damensäbel
U13
Herrensäbel
U13
Herrensäbel
U14
Platz 19
(von24)
Platz 23
(von24)
Platz 14
(von26)
Platz 12
(von20)

Der NDR bei uns zu Besuch

Die „alten Herren“ vom FC Lütjensee haben Besuch bekommen vom NDR. Reporterin Hannah Böhme hat den FC Lütjensee besucht, beobachtet, zugehört und Fotos gemacht. Im Mittelpunkt des Interesses standen diesmal die „Nachwuchsfechter zwischen 40 und 55“ am Florett: Lars-Peter, Daniel, Daniel und Thomas, von denen vor eineinhalb Jahren noch keiner Fechten konnte.

Aus 2 Stunden Besuch wurden 2 Minuten Bericht herausgearbeitet. Zu Hören waren es am Samstag um 15:45Uhr auf NDR Welle Nord.

zum Nachlesen und Nachhören:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wenn-die-Vaeter-nochmal-Fechten-lernen-,altherrenfechten100.html