Für die Krogmann-Geschwister Maxim und Xenia hieß es am 31.1. und 1.2.2026 beim Luitpold-Cup in München „allein gegen den Süden“. Als die beiden einzigen aus dem Norden mussten sich mit den Fechterinnen und Fechtern aus Künzelsau, Nürnberg und München duellieren.
Und das gelang phasenweise sehr erfolgreich.
Maxim Krogmann trat sowohl bei den U15 als auch bei den U17 Herren an. Bei den U17 konnte er eines von fünf Gefechten für sich entscheiden und so stand er in der Direktausscheidung (DA) im 32er Tableau. Dort unterlag er knapp mit 13:15 und wurde schließlich Achtzehnter.
Bei den U15 lief es besser, denn da schaffte Maxim zwei Siege in sechs Vorrundengefechten. Auch hier ging es in ein 32er Tableau in den DA, wo er die Oberhand behielt und sich für das 16er Tableau qualifizierte. Dort war der Gegner zu stark, was aber noch nicht „das Ende“ dieses Turniers bedeutete. Die Münchener Gastgeber schickten alle Unterlegenen nochmal in diverse Hoffnungsläufe und ließen fast jeden Platz des Feldes ausfechten. So durfte sich Maxim noch zweimal beweisen, was ihm einmal mit einem knappen Sieg gelang und beim zweiten Duell in einer Niederlage endete. Mit Platz 16 zeigte er sich am Ende nicht unzufrieden.
Für Schwester Xenia lief es in der U 13 Vorrunde mit drei Siegen aus fünf Duellen zunächst sehr gut. Hier gab es dann zusätzlich eine Zwischenrunde, in der Xenia dann leider alle fünf Gefechte verlor. Es ging dann in die DA, die sich nun Tableau B nannte (Platz 9 bis 16). Dort war gegen die erste Gegnerin nichts zu holen, aber auch hier war dann noch nicht Schluss, sondern es ging in die Platzierungsrunde. Das erste Gefecht war siegreich, das zweite im Anschluss nicht – das bedeutete Platz 14.
Bei den U15 Damen lief die Vorrunde mit vier Siegen aus sechs Kämpfen noch besser. Als Vorrundenneunte wartete im 32er Tableau eine starke Gegnerin, der sie hauchdünn mit 14:15 unterlag. Es hieß wieder Hoffnungslauf, der leider auch mit einer Niederlage im ersten Duell endete. Weitere Gefechte waren dann keine mehr angesetzt, so dass Xenia mit Platz 17 die weite Heimreise antrat.
Fazit: Viele Gefechte, wertvolle Erfahrungen und die Erkenntnis, dass man mithalten kann. Für ganz oben hat es dieses Mal (noch) nicht gereicht, aber wir sind stolz auf unsere Fechtenden des FC Lütjensee.
Ergebnisse:
https://fencing.ophardt.online/de/search/results/32944

